Q2/2019

Der April begann mit zurecht gestutzt werden. Nein, nicht im bösen Sinne, sondern es wurde mal wieder Schönheitspflege betrieben. Am ersten Wochenende klärte sich das dann mit den ganzen Kartons auf. Wir sind umgezogen. Die neue Wohnung ist viel schöner, nur die komische Gastherme ist noch ein bisschen spookie. Und nachdem Umzug anstrengend ist gab es viel Ruhe und Erholung. Es macht im übrigen auch viel Spaß, die neue Umgebung zu erkunden.
Am 13.4. stand mal wieder eine Ausstellung an. Mama und ihre Freundin sind mal wieder sehr früh unterwegs gewesen und es ging bis nach Chemnitz. Darwin: „Ich sollte nur ein V1 bekommen und das habe ich dann auch gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.“ Die Nacht im Hotel war dann etwas unruhig und die Heimfahrt verschneit, aber es war so gesehen ein erfolgreiches Wochenende.
Kurz darauf ging es mal endlich wieder in den Wald. Zwar nur zum Bogenschießen aber immerhin. Es war aufregend und interessant und wir durften sogar versuchen, die Pfeile zu suchen. Und über Ostern war dann laufen angesagt. Mama hat sich für den StrongDog angemeldet. Weil sie sowas ja nicht allein laufen kann, sind wir mitgelaufen. Es ging über Hindernisse drüber und drunter und durchs Wasser. Eine vollkommen lustige Aktion, die wir nächstes Jahr wiederholen werden als „die tollen Toller“. Einen Tag später haben wir dann den Urlaub mit einem Besuch im Opel-Zoo ausklingen lassen.
Dann begann der Alltag wieder. Endlich hatten wir morgens wieder unsere Ruhe. Die Frau kann sowas von anstrengend sein, aber so hatten wir wieder genügend Zeit uns auszuschlafen und nachmittags hatten wir dann ganz viel Zeit für Frauchen. Dienstags ging es wieder in den Verein und egal bei welchem Wetter stand RO-Training für uns beide auf dem Plan. Und Ende April mussten wir sogar zu Doppeltrainingsstunden. Irgendwas hat Mama noch im Kopf, sonst würde sie glaube ich nicht so eifrig mit uns Trainieren.
Am 01.05. stand dann mal wieder ein RO-Turnier auf dem Plan und diesmal durften wir sogar beide an den Start. Darwin: Ich fand das ganze ziemlich langweilig und ich habe genau gesehen, dass Frauchen einen Fehler gemacht hat, so waren es für uns nur noch 89 Punkte. Casimir: Die Richterin war zwar streng aber mit 96 Punkten bin ich echt gut bei weg gekommen. (Video von Darwin und Casimir)
So und nachdem uns ja nie langweilig wird, ging es am 03.05. ins Fränkische Freilandmuseum nach Bad Windsheim. Es waren viele komische Gerüche und es gab viel zu inspizieren.

Am 11.05. ging es nach Herzogenaurach zur Begleithundeprüfung. Darwin: „Mama war an dem Tag total aufgeregt, das kannte ich so gar nicht von ihr. Ich wusste zwar, dass ich bei der ersten Übung hätte liegen sollen, aber ich wollte ihr doch helfen. Darauf hin war Frauchen ziemlich sauer, aber ich zeigte mich bei den restlichen Übungen von meiner besten seite und so war dann auch der Richter zufrieden und es gab in der letzten Übung in der Stadt für jeden Vierbeiner ein Eis.“
Casimir: „Am 18.05. durfte dann ich meine Begleithundeprüfung ablegen. Ich gab mein bestes, aber Mama war irgendwie nicht so wie sonst und gab mir keine Rückmeldung. Die Richterin war sehr nett und ich hab wohl nicht alles falsch gemacht. Fazit: auch ich habe meine BHP bestanden.“ Zur Belohnung gab es dann für alle ein Eis, was bei dem super Wetter ja auch wohl das mindeste war.
Dann stand mal wieder eine Mitgliederversammlung bei Frauchen an, wo wir natürlich wieder mit von der Partie waren. Wir verstehen es ja gar nicht, warum man zu sowas geht. Ist nur viel blabla. Mittwoch wurden wir dann für die Warterei entschädigt, denn es ging zum Happurger Stausee. Eigentlich sagte Frauchen, das wird eine kurze Runde aber letztendlich waren es 2 Stunden inklusive Spaß auf dem Spielplatz. Nach einem ruhigen Wochenende ging es dann am 1.6. wieder zu einem RO-Turnier. Wieder durften wir beide an den Start und zeigten allen, was wir drauf haben. 97 und 98 Punkte konnten wir in der Klasse 1 und Beginner abräumen und somit jeweils den 2. Platz sichern. Allerdings hat uns das Wetter extem umgehauen, so dass wir Sonntag lieber in der kühlen Wohnung geblieben sind. Nachdem es auch die nächsten Tage ehr warm geblieben ist, sind wir des öfteren an der Röthenbachklamm gewesen. Aber etwas Arbeit muss ja auch sein und so ging es hin und wieder in den Wald zum Dummytraining. Eigentlich macht es ja voll Spaß, das Säckchen zu suchen und Mami zu bringen. So und weil wir ja auch Abwechslung brauchen, ging es auch mal wieder zum Naturerlebnispfad. Mama wird immer mutiger und läßt uns allein die Übungen machen, auch wenn sie wie so ein Helikopter über uns schwebt. Dann ging es weiter mit einem interessanten Tag bei „Der Hundling“ in Neumarkt. Frauchen hat sich da irgendwas über Zughundesport angehört und wir durften im Garten toben nach herzenslust. Da wir dann natürlich auch einen Tag später sehr müde waren, ging es nur auf eine Sightseeing Tour durch unseren Ort, aber selbst das ist eine Herausforderung. Die engen Bürgersteige und die Rücksichtslosen Menschen machen einen einfachen Spaziergang zu einer Art Spießrutenlauf.
Und wer jetzt denkt, die letzten zwei Wochen des 2. Quartals werden ruhiger, der hat sich geirrt. Montags haben wir das Wetter ausgenutzt und sind eine längere Gassi-Runde mit etwas Wasser gegangen. Etwas Training gab es leider auch noch aber nicht wirklich der Rede wert. Dienstags war wie immer Verein und Mittwochs gab es die Versprochene Abkühlung mit eskallieren und Spaß an der Röthenbachklamm. Diesmal sind wir sogar den kleinen Wasserfall einfach runter gesprungen. Das war vielleicht eine Gaudi. Die Zweibeiner haben sich gefreut wie Bolle. Donnerstag durften wir uns dann ausruhen, ist ja nur fair an einem Feiertag. Freitag hieß es dann aber wieder RO-Training, wobei das echt viel zu leicht für uns ist. Samstag stand dann offizielles Dummy-Training auf dem Plan. Darwin: „Ich hatte aber so gar keine Lust, also habe ich den Dummy zwar gefunden, aber gebracht hab ich den nicht. War viel zu schwer. Sollen die Zweibeiner doch selber holen. Das war alles so extrem langweilig und deshalb habe ich das Frauchen auch gesagt. Aber wir sind nicht heim gefahren. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit.“ Leider war es Sonntag dann viel zu warm, so dass wir nur spät Abends unsere Runde gedreht haben aber dafür mit einer kleinen Wassereinheit. In der letzten Woche des Quartals wurde es auch wieder extrem warm, so dass die Hauptzeit darin bestand, ans Wasser zu gehen, um für Abkühlung zu sorgen. Der letzte Termin des Monats wäre eine Ausstellung gewesen, diese ist aber aufgrund von irgend welchen Krabbeltieren ins Wasser gefallen, also wurde alles sehr entspannt und ruhig. Mal gucken, wie lang das so bleibt.

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