Q1/2020

Das Jahr begann sehr aufregend, denn Mami hatte ein paar Tage Urlaub und wollte diese auch nutzen. Somit ging es jeden Tag auf längere Spaziergänge, welche mit ein bisschen Training kombiniert wurden. Sei es in dem Niederseilgarten etwas für das Gleichgewicht machen oder der Versuch des Dummy-Trainings. Natürlich wurde auch des öfteren der Scooter raus geholt und wir durften mal so richtig Gas geben. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell man müde ist aber bis nach Hause haben wir es bisher immer geschafft. Zur Krönung sind wir endlich mal wieder in Hundshaupten gewesen. Diesmal haben wir uns so richtig Zeit genommen und haben ausgiebig alles inspiziert und erschnüffelt. Manchte Tiere waren nicht sehr nett und wollten uns gar nicht kennenlernen und manche, da war es so hecktisch, das wir völlig aus dem Häuschen waren. Hoffentlich kommen wir bald wieder.
Unsere ersten regulären Trainingsstunden hatten wir dann im Januar auch sofort. Da wäre ein mal Dummy, wobei die Stunde relativ gut lief und wöchentlich steht auch wieder RO auf dem Plan. Die Parcoure sind nicht gerade einfach und der Platz riecht so gut, aber Mami ist streng und duldet kein rumgeschnüffel während der Arbeit. Naja, kann man ja auch eigentlich verstehen.
Am 25.01. war dann auch die erste Ausstellung für dieses Jahr. Es ging nach Herrenberg in die Mehrzweckhalle. Es waren ganz viele andere Toller da und auch Eddi, Filly und Betsy waren mit von der Partie. Das BOS ging an Betsy woüber wir sehr stolz sind. Darwin: „Ich bekam ein V3.“
Der Februar war dann einer unserer Ruhemonate. Es ging weiter zum RO, denn auch dieses Jahr soll es auf das ein oder andere Turnier gehen. Dummy stand natürlich auch auf dem Plan aber wir glauben Mami ist da nicht so zufrieden mit uns. Darwin: „Vor allem mit mir. Ich hab irgendwie mal wieder keine Lust auf das blöde Säckchen. Da bin ich ehr für Scooter oder rumschnüffeln!“
Anfang Februar ging es mit Freunden eine Runde durch den Wald zum Niederseilgarten und auch am Tierheim in Nürnberg ging es spazieren.
Zur Abwechslung haben wir dann am 16.2. mal wieder an einem DogHike teilgenommen und wie das gelaufen ist könnt ihr HIER nachlesen. Nachdem Frauchen aber wohl einen geheimen Plan für Ende des Jahres schmiedet, ging es den Freitag danach auf eine kleine Runde um den großen Brombachsee. Sie brauchte etwas Zuspruch von einer Freundin aber dann ging es los auf 15km (Komoot hat leider Aussetzer gehabt). Es gab spassige Momente, wo Freilauf gewährt wurde und wir toben konnten aber es gab auch immer mal wieder Strecken, wo wir arbeiten mussten. Als Belohnung gab es dann Dummy am und im Wasser und man konnte noch mal so richtig Gas geben.
Da es ja bekanntermaßen bei uns nie langweilig wird, geht es dann auch nach einer ruhigen Woche weiter mit dem Besuch der Freizeit-Messe in Nürnberg. Dank der panischen Angst der Menschen, sie könnten sich mit Corona infizieren, war die Messe selbst am Sonntag relativ leer, so dass wir uns entschlossen, eine Runde Öffentlichkeitstraining inkl. Maulkorb zu trainieren. Zu beginn waren wir sehr aufgeregt, wie eigentlich immer, wenn was neues passiert. Aber je länger wir dort waren, desto langweiliger wurde es. Unser armes Frauchen musste sich immer wieder Fragen aussetzen: „Welche Rasse ist das?“, „Warum tragen die beiden Maulkorb?“, „Sind sie Hundetrainerin?“, etc. Sehr interessiert guckten die Menschen auch, wenn unser Frauchen uns ablegte, weil sie auf Toilette musste. Alle dachten, wir würden loslaufen, aber warum sollten wir. Mama hatte ja gesagt, wir sollen liegen bleiben. Mehrfahr war das Lob zu hören: „Die sind aber super erzogen!“ Es freut uns natürlich sehr, wenn wir so beliebt sind.
Dann kam leider eine Zeit mit sehr chaotischem Wetter. Es sollte nicht regnen und kaum war man draussen fing es an zu regnen, dann gab es wieder Frost und irgendwie war alles ungemütlich. Trotzdem versuchte Frauchen sich nicht zu verstecken und wir machten mal wieder Dummy-Training. Diesmal war Frauchen überrascht, denn wir arbeiteten beide für unsere Verhältnisse gut mit, was natürlich für Begeisterung sorgte. Und das nicht nur, wenn wir allein trainierten, sondern auch in dem DRC-Training.
Bis auf ein Scooter-Gruppentraining musste dann alles aufgrund von Corona abgesagt werden und wir fristeten ein doch ehr langweiliges dasein, auch wenn Frauchen sich alle Mühe gab, uns irgendwie zu bespaßen und auszulasten.

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